Am 20. März durfte ich die Hochzeit von Franziska und Andre begleiten. Eine wundervolle Hochzeit mit allem, was man sich wünscht: tolle Menschen, schöne Orte und ein großartiges Hochzeitspaar.






















Am 20. März durfte ich die Hochzeit von Franziska und Andre begleiten. Eine wundervolle Hochzeit mit allem, was man sich wünscht: tolle Menschen, schöne Orte und ein großartiges Hochzeitspaar.






















Warum machen manche Fotografen bessere Bilder als andere? Gibt es so etwas wie einen sechsten Sinn, oder ist es eine Frage der Ausbildung?
Schwer und wahrscheinlich niemals abschließend zu beantworten ist diese Frage dennoch zeitlos und spannend.
Zunächst einmal gibt es hier deutliche Unterschiede im Bezug auf die Art der Fotografie. Mache ich Bilder für einen Katalog, z.B. von Erdbeeren oder Armbanduhren, quasi unter Laborbedingungen ist die Antwort einen andere als bei der Reportagefotografie, bei der man nie weiss, was im nächsten Moment passiert.
Arbeite ich im Studio kann ich das Licht bis in die kleinsten Nuancen kontrollieren und das Equipment sowie die Ausbildung und Erfahrung spielen eine sehr große Rolle.
Bei der Reportagefotografie gibt es vielleicht einen sechsten Sinn, der sich allerdings auch entwickelt. Wichtig ist meiner Ansicht nach vor allem der Wille an sich zu arbeiten und besser werden zu wollen. Das Bild ist da, man muss es nur finden. Das gilt in jeder Situation. Hier ist fotografisches “sehen lernen” und das fortwährend und unablässig ohne Alternative.
Die Fotografie ist meiner Ansicht nach genauso wie die Malerei oder die Musik vor allem Kunst. Und Kunst ist extrem vom Talent und der Bereitschaft an sich zu arbeiten abhängig. Dies zusammen ist ein wichtiger Faktor für die eingangs gestellte Frage.
Nun gibt es allerdings auch Fotografen, denen die Qualität der Bilder gar nicht so wichtig ist, sondern mehr deren wirtschaftliche Funktion…
Wie gesagt, eine Frage, die nie endgültig beantwortet werden wird.
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Vor einigen Jahren war das eine der meistgestellten Fragen: “Arbeiten Sie mit Film oder digital?” Nun, heute fragt niemand mehr, weil man mittlerweile davon ausgeht, dass Hochzeitsfotografen digital arbeiten. Und das stimmt in 99% der Fälle auch. Warum überhaupt dieses Thema werden Sie vielleicht fragen!? Nun, aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet, hat es durchaus seine relevanz, jedoch vielleicht anders, als zunächst erwartet.
Heute spricht fast jeder über Bildbearbeitung. Zur “analogen” – also Film – Zeit sprach darüber niemand. Wieso? Der Grund sind nicht Beauty-Retusche oder Tonwert Korrekturen, der Grund ist die allgemein anerkannte Feststellung, dass man Bildern nicht mehr trauen kann. Und das ist schade.
Hochzeitsfotografen “faken” kein Bild. Sie machen es höchstens “schöner”, und das wurde seit der Erfindung der Fotografie schon immer betrieben. Denken Sie nur an die alten Schwarz Weiss Bilder der Hollywood Stars. Auch dort wurde retuschiert. Viel aufwendiger zwar, aber mit dem gleichen Zweck.
Bildbearbeitung gab es also schon immer. Ich behaupte allerdings, dass die Fotografen, die schon im Filmzeitalter begannen einen großen Vorteil haben. Sie wuchsen mit der Normalität auf, dass sich ein Bild nach der Aufnahme nur wenig verändern lässt. Schon das Bild auf dem Film musste erstklassig sein. Diese Erkenntnis fehlt heute häufig. Mit Effekten kann man kein schlechtes Foto zu einem guten machen. In der Regel ergibt sich nur eine “Verschlimmbesserung”.
Film oder Digital ist also keine Frage, sondern eine Hintergrundbetrachtung. Zumindest in diesem Artikel.
Im Grunde geht es um eine Binsenweisheit: Wer hervorragende Bilder macht, braucht “digital” nicht.
Was die Bearbeitung anbelangt denke ich das weniger häufig eher mehr ist.
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Ein entgültiges Urteil zu fällen maße ich mir natürlich nicht an. Ich möchte hier nur von meine Erfahrungen berichten. Mein Stil als Hochzeitsfotograf ist ein reportagebezogener, und, ich arbeite vorzugsweise mit vorhandenem Licht. Daher verwende ich Festbrennweiten, was es nötig macht, immer mehr als eine Gehäuse zu verwenden. Ich habe immer 2 Gehäuse bei mir. Ein Weitwinkel und ein leichtes Tele.
Hierdurch entstehen aber wieder neue Herausvorderungen. Eine Kamera hängt immer über einer Schulter, und sollte dies möglichst zuverlässig tun. Die andere Kamera ist in Verwendung, was sehr schnell gehen sollte.
Ich bin eine Canon Mann. Nicht aus Überzeugung, es ist einfach so, es hat sich so ergeben. Wie gut oder schlecht die serienmäßig mitgelieferten Gurte bei anderen Herstellern ausfallen, weiss ich nicht. Bei Canon taugen sie wenig. Wer keine Schultern wie Arnold Schwarzenegger aufweisen kann, hat mit ständig rutschenden Kameras zu tun – wenn er eine an jeder Schulter trägt. Durch das rutschen verstärkt sich auch das Gefummel beim wechseln oder tauschen des Gehäuses.
Daher versuchte ich vor einem Jahr die nun unter dem Namen “Sun Sniper” von Mike Larson propagierte Lösung. Zu dieser Zeit trug der Gurt noch einen anderen Namen, der mir allerdings nicht mehr geläufig ist. Meine Erfahrung: kaum zu gebrauchen. Es stimmt zwar, dass das ganze cool ausschaut. Man kommt sich wirklich ein bisschen vor wie ein Revolverheld, und niemand sonst trägt seine Kamera so. Nur war der Gurt nach einem Vierteljahr zerschlissen, und man kann auch nur im stehen arbeiten, da die Kamera eng anliegt und ein flexibles arbeiten unmöglich macht. Das Ergebnis bei mir: Ich trug die Kamera meist ohne den Gurt geschultert zu haben. Also trug ich Kamera und Gurt, anstatt das der Gurt die Kamera trug.
Seit einigen Monaten verwende ich den UP Strap aus Florida. Ein Traum. Nix Rutscht, alles zuverlässig, und auch der Verschleiss hält sich in Grenzen. Es ist ein ganz herkömmlicher Kameragurt mit einer rutschsicheren Schulterpartie, den ich jedem Kollgen sehr empfehlen kann.
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